Sonntag , 23 Juli 2017
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Umweltbewusstsein spart Geld

Umweltbewusststein
Der Umwelt zuliebe

Wer heutzutage an umweltschonendes Verhalten im Alltag denkt, dem werden zuerst die Begriffe „Aufwand“ und „zusätzliche Kosten“ in den Kopf kommen. Zu Unrecht, denn eigentlich sollte man eher Assoziatioenen wie „gutes Gewissen“ und „Subventionen“ haben. Während es einem beispielsweise kaum jemand dankt, wenn man Müll trennt, gibt es exklusive Rabatte und staatlich geförderte Zuschüsse beim Kauf eines Elektro-Autos. Insbesondere, wenn man dafür einen alten Benziner in Zahlung gibt. Genauso verhält es sich auch im Immobilienbereich.

Da der Staat immer mehr erneuerbare Ressourcen und Innovationen fördert, sind auch der Häuserbau und die Renovierung für mehr Energieeffizienz vom Staat stark verzinst. Die größte nationale Förderbank für genau solche Gelder ist die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Diese bietet verschiedene Programme für die Förderung nachhaltiger Immobilien. Zum einen gibt es das Wohneigentumsprogramm 124, welches den Erwerb einer Eigentumswohnung, eines Hauses oder den Bau der eigenen vier Wände fördert. Die Programme 152 und 153 sind jedoch diejenigen, die bei der Energieeffizienz ins Spiel kommen, zum einen zum energieeffizienten Sanieren, zum anderen zum energieeffizienten Bauen. Manche Banken, die eng mit der KfW kooperieren, bieten Übersichten, die teilweise leichter verständlich sind als auf den Internetseiten der Förderinstitute selbst. Wie eine Baufinanzierung durch eine Kfw-Förderung abläuft, erläutert beispielsweise die entsprechende Seite der ING-DiBa kompakt und verständlich.

Das besondere Darlehen

Beim Kfw-Darlehen für den umweltfreundlichen Immobilienerwerb oder die Sanierung gibt es entscheidende Unterschiede, die die Förderbank von den „normalen“ Banken unterscheiden: Die Kredite weisen eine besondere Tilgungsbedingung auf: Je nach Förderungszeitraum hat man bis zu fünf Jahre Tilgungsfreiheit in den Anlaufjahren, und das bei einem Auszahlungskurs von 100 Prozent. Die Gesamtlaufzeit kann auf bis zu 35 Jahre ausgedehnt werden, was vor allem für Mehrgenerationen-Häuser eine zukunftssichere Perspektive darstellt.

Wer plant, bei der Sanierung erneuerbare Ressourcen für den Haushalt nutzbar zu machen, kann sich ebenfalls auf Subventionen freuen. Neben der KfW, die die Sanierung selbst unterstützt und diese mit kulanten Zinssätzen und Laufzeiten leicht macht, ermöglichen auch neue Gesetze Vergütungen für die Nutzung von Solarstrom. So wurde in diesem Jahr durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz ein großer Schritt in Richtung Modernisierung von Privathaushalten getan. Damit wird der Stromnetzbetreiber dazu verpflichtet, einen festen Betrag pro Kilowattstunde an den Betreiber der Anlage zu zahlen. Der Wert richtet sich nach dem Zeitpunkt der Instandsetzung sowie nach der Umsetzung der Energie. Eine ausführliche Tabelle für neue Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen findet man auf solaranlagen-portal.com.

Wer also auf lange Sicht plant, zumindest einen Teil des Haushaltsverbrauches mit grüner Energie zu bestreiten, kann in Bezug auf die Finanzierung öffentliche Gelder und/oder attraktive Kredite in Anspruch nehmen.

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